CBD Yoga: Eine himmlische Kombination

Zwei Dinge, die wunderbar allein wirken und zusammen so richtig zünden: CBD Yoga.

Erfahre in diesem Artikel, wie Cannabis und Yoga zusammenpassen, welche Rolle sie in der traditionellen, spirituellen Praxis des Hinduismus spielen und wie du CBD und Yoga am besten kombinierst. 

Die positive Kraft des Yoga

Yoga bezeichnet eine über 4500 Jahre alte Lehre, welche ihren Ursprung in Indien findet. Der Yoga umfasst im traditionellen Sinne eine ganze Reihe geistiger und körperlicher Übungen, die alle der Vereinigung beziehungsweise Integration von Körper, Geist und Seele dienen. Denn nur wenn wir vollkommen im Einklang mit uns stehen, können wir unser innerstes Selbst erkennen!

In der westlichen Welt wird Yoga häufig mit bestimmten Bewegungsabläufen und Atemübungen assoziiert. Doch auch in der reduzierten Version der alten Lehre zeigt sich eine förderliche Methode, um Stress, Angst und körperliche Beschwerden zu minimieren und innere Ruhe und Entspannung zu fördern.

„Yoga citta vritti nirodha"

- Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist

Patanjali – Yoga Sutra Kapitel 1, Vers 2

Zu den positiven Aspekten einer regelmäßigen, achtsamen Yogapraxis zählen unter anderem ein gesteigertes Wohlbefinden, ein verbessertes Selbstvertrauen und ein positives Körperbild. Die Kombination aus Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemtechniken) und Shavasana (Tiefenentspannung) fördert die Wahrnehmung und Kontrolle über den Körper. Die Praxis stärkt die Kraft-Ausdauer, die Flexibilität und das Herz-Kreislauf-System. Die körperlichen Yogaübungen sind darauf ausgerichtet, unsere Muskulatur zu lockern und gleichermaßen zu kräftigen. Durch die Praxis können sich selbst hartnäckige Verspannungen lösen und Haltungsmuster aufbrechen, das vegetative Nervensystem wird stimuliert, und die Aktivität des Parasympathikus erhöht. Eine verbesserte Selbstwahrnehmung wirkt sich wiederum positiv auf unsere Psyche, unsere mentale Gesundheit aus. Der Einklang von Körper, Geist und Seele minimiert nachweislich Stress und fördert die innere Balance, was sich wiederum in einem verbesserten allgemeinen Wohlbefinden spiegelt.

Cannabis & Yoga: ein Ausflug in die indische Mythologie und spirituellen Praxis

Sowohl die Hanfpflanze als auch die körperlichen und mentalen Übungen des Yoga sind tief in der indischen Philosophie verankert. In den Veden, den ältesten Sammlungen indischer Schriften und religiöser hinduistischer Texte gilt Cannabis als eine von fünf heiligen Pflanzen, die auf der Erde gedeihen, um uns zu helfen und zu heilen. In der indischen Mythologie heißt es, die Götter erschufen Cannabis einst auf den Gipfeln des Berges Mandara.

Die Götterwelt des Hinduismus

Der Hinduismus stellt mit rund einer Milliarde Anhänger nach dem Christentum und dem Islam die drittgrößte Religionsgruppe dar. Dabei vereint der vielgestaltige Glaubenskomplex viele verschiedene Religionen, die sich teilweise mit gemeinsamen Traditionen überlagern und gegenseitig beeinflussen. Es existieren schier unzähligen Gottheiten, Geschichten und Strömungen.

Der Shivaismus ist eine von ihnen und sehr weit verbreitet. Er stellt die Gottheit Shiva in den Mittelpunkt, den Zerstörer und kosmischen Tänzer. Shiva ist einer der Hauptgottheiten des Hinduismus und Teil der hinduistischen Trinität – der Dreieinigkeit des Göttlichen (Trimurti). Zusammen mit den Göttern Brahma und Vishnu stellt Shiva die Kräfte der Natur dar, vom Werden über das Sein, bis zum Vergehen. Die Gläubigen sehen in Shiva die wichtigste Manifestation des Höchsten und erweisen ihm alle Ehren.

Shiva soll es gewesen sein, der sowohl Cannabis als auch Yoga auf die Erde brachte!

Den Legenden zufolge soll Shiva regelmäßig dem Genuss von Bhang gefrönt haben, einer traditionellen indischen Hanfzubereitung, die unter anderem in hinduistischen Religionsritualen Anwendung findet. Bhang wird aus den getrockneten Blättern und kleinen Blütenständen der weiblichen Hanfpflanze hergestellt. Nach der Einnahme des Cannabisgetränks soll Shivas Körper angefangen haben spontane Bewegungen zu machen. Diese Bewegungen waren es, so lautet die Legende, die die körperorientierten Praktiken des Yoga, die Asana Praxis und den Tanz in die Welt brachten.

Unabhängig davon, ob Shiva ein echter Mensch war oder eine mystische Figur, seine Geschichte spricht für einen spirituellen Weg, den Cannabis direkt unterstützt und katalysiert hat.

CBD Yoga: Indischer Sadhu mit Cannabispfeife

Cannabis im rituellen Kontext der Sadhus

Shaivite Sadhus, asketische Wandermönche und Anhänger Shivas, die sich von allem weltlichen losgesagt und für ein Leben in Armut entschieden haben, hoffen durch ihren Lebensstil auf göttliche Erlösung und ein Entkommen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt. Zu Beginn ihrer täglichen spirituellen Praxis rauchen Sie Ganja (wie Cannabisblüten in Indien genannt werden). Sie tun dies, um dieselben Energien in ihrem Körper zu aktivieren, die Shiva durch den Genuss von Bhang ereilt haben. Ein vergleichbares Ritual lässt sich auch im Christentum finden, wenn die Gläubigen die Hostie teilen, sinnbildlich den Leib Christie. Shaivite Sadhus nehmen durch ihren Cannabisgebrauch jedoch nicht nur symbolisch an Shivas Wirken teil, sie wandeln ihren körperlichen Zustand aktiv in die Erfahrung Shivas um. Indem sie tun, was Shiva tat - Cannabis konsumieren, sind sie in der Lage, zu erschließen, was Shiva erlebt haben muss.

Die morgendliche Yogapraxis der Shaivite Sadhus beginnt stets mit einer rituellen Anrufung Shivas, zu der eine kleine mit Ganja gefüllte Tonpfeife, genannt Chillum, herumgereicht wird. Erst nachdem das Chillum mehrere Runden unter den Mönchen gedreht hat, beginnt die körperliche Yogapraxis.

Der Weg Shivas erleuchtet den Geist, indem er die mächtigen Energien des Körpers erweckt. Der Konsum von Cannabis zu Beginn der rituellen Praxis soll das Bewusstsein für den Körper als ein Feld winziger Berührungsempfindungen schärfen: vibrierend, schimmernd, fließend. Cannabis soll den Strom der Lebenskraft stimulieren, der sich in Wellen von taktilen Empfindungen und Energien im gesamten Körper ausbreitet. Eine Verschiebung des Bewusstseins weg vom denkenden Verstand zurück zum fühlenden Körper. Die Praktiken zu Ehren Shivas werden zelebriert, wie es dem Gott selbst gefallen würde, voller Freude und mit großer Hingabe.

CBD Yoga: Wie Hanf deine Yogaroutine positiv beeinflussen kann

Cannabis zeichnet sich durch eine ausgeprägt entspannende Wirkung aus und kann helfen, die Erfahrung deiner Yogapraxis zu vertiefen. Während indische Sadhus THC- reiche Cannabissorten mit psychoaktiv berauschenden Eigenschaften konsumieren, schauen wir uns die Vorteile von CBD Yoga für deine Praxis genauer an.

CBD wird aus THC- armen Nutzhanfsorten gewonnen. Das kleine Cannabismolekül weist keinerlei psychoaktiv berauschende Wirkung auf, dafür aber eine ganze Reihe potenziell therapeutischer Eigenschaften. So soll CBD unter anderem antioxidative, entzündungshemmende, schmerzlindernde und angstlösende Effekte zeigen. Die Verbindung aus der Hanfpflanze interagiert mit unserem körpereigenem Cannabinoidsystem, einem Teil unseres Nervensystems, welches maßgeblich an verschiedensten kognitiven und emotionalen Prozessen des gesamten Körpers beteiligt ist. Das Endocannabinoidsystem ist unter anderem für unsere Stimmung, unser Immunsystem, den Schlafzyklus, Stoffwechsel, Schmerz und das Herz-Kreislauf-System verantwortlich. Ein Endocannabinoidmangel, also das Fehlen körpereigener Cannabinoide bedingt durch beispielsweise Stress oder ungesunde Lebensgewohnheiten kann langfristig zu einer Dysbalance des gesamten Systems führen und verschiedene Probleme sowie Krankheitssymptome nach sich ziehen. Cannabis Cannabinoide wie CBD können einem Endocannabinoidmangel entgegenwirken und helfen unsere Körpersysteme ausgeglichen und gesund zu halten.

CBD Yoga: Profitiere von den Vorteilen beider Komponenten

Die Entspannung des Körpers und die Ruhe des Geistes gehen Hand in Hand. Hanf und Yoga blicken auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück und erleben nicht unbegründet einen neuen Aufschwung. CBD hat das Potenzial die zahlreichen positiven Aspekte der Yogapraxis zu verstärken. Das Cannabinoid kann den Körper dabei unterstützen sich auf die Praxis, sei es auf die körperbetonte Asana Praxis oder die Meditationserfahrung tiefer einzulassen. CBD Yoga kann helfen die Gedanken zu beruhigen und trägt zu einer achtsamen und verkörperten Erfahrung bei. Nach einer anstrengenderen Yogapraxis helfen die regenerativen Eigenschaften des Cannabismoleküls deinem Körper das Erfahrene leichter zu integrieren.

CBD Yoga, eine wundervolle Kombination

CBD Yoga: Kreiere dein persönliches Ritual

Yoga wird erst dann wirklich wertvoll, wenn es mit Achtsamkeit praktiziert wird. Die Konzentration auf den Atem und der nach innen gerichtetem Fokus sind die Stützpfeiler einer bewusst ausgeführten Praxis. Möchtest du CBD in deine Yogaroutine integrieren, solltest du dies mit der gleichen Achtsamkeit machen, die du deiner Yogapraxis widmest.

Um von den Vorteilen beider Komponenten – Cannabidiol und Yoga – zu profitieren, empfiehlt sich die sublinguale Einnahme eines vollspektralen CBD Öls. Für uns ist dabei die Verwendung einer Ölpipette der einfachste und zugleich effektivste Weg, CBD einzunehmen. Tropfe einfach die gewünschte Menge unter deine Zunge und behalte das Öl für mindestens 30 – 60 Sekunden im Mund, ehe du es herunterschluckst oder wieder ausspuckst. CBD wird direkt über die Mundschleimhäute in den Körper aufgenommen und an die Stellen transportiert, die seine Unterstützung benötigen. Der Wirkeintritt nach sublingualer Einnahme beginnt subtil nach circa 15 – 60 Minuten. Wenn du Neuanwender und unsicher in Bezug auf die für dich passende CBD Öl Dosierung bist, beginne mit etwa 5mg Cannabidiol, das entspricht drei Tropfen unseres 5% CBD Öls. Weitere Tipps zur CBD Öl Dosierung für Einsteiger findest du hier.

Du kannst es dir zu einem Ritual machen, dein CBD Öl zu Beginn deiner Praxis in deinen Mund zu träufeln. Finde anschließend eine entspannte Haltung, sei es eine aufrechte Sitzposition im Schneider- oder Fersensitz, oder die Stellung des Kindes. Du solltest eine Position wählen, in der du bequem für einige Atemzüge verweilen kannst.

Deine individuelle Praxis

Schließe die Augen. Atme tief und gleichmäßig durch die Nase ein und aus. Spüre in deinen Körper hinein und nimm das Öl in deinem Mund wahr. Was schmeckst du?

CBD Öle können abhängig von ihrem Ausgangsmaterial, also der Pflanzengenetik, den klimatischen Bedingungen und dem Herstellungs- beziehungsweise Extraktionsverfahren ganz unterschiedliche Geschmacksnuancen aufweisen. Einige Öle schmecken beispielsweise wesentlich bitterer und herber als andere. Unsere ARTBOTANICS CBD Öle zeichnen sich durch einen milden und leicht nussigen Geschmack aus.

Spüre die Konsistenz des Öls in deinem Mund. Welche Aromen kannst du wahrnehmen? Versuche den Geschmack nicht zu bewerten oder zu kategorisieren. Nimm einfach wahr, was ist und bleibe achtsam in dem Moment… Von hier aus fließe in deine Asana Praxis, deine Yogaroutine.

Der Einsatz von CBD Ölen nach der Praxis

Die regenerativen Eigenschaften des Hanfmoleküls kommen dir auch nach einer körperlich anstrengenden Praxis zugute. Die Behandlung von Muskelschmerzen oder Muskelkater, wie sie durch eine Überlastung beim Sport oder vergleichbaren körperlichen Aktivitäten entstehen können, profitiert von den CBD nachgesagten entkrampfenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekten.

Der Verbindung Cannabidiol wird nicht nur bei Einnahme ein breites therapeutisches Einsatzgebiet zugesprochen, auch in unserer Haut sind Rezeptoren des Endocannabinoidsystems nachgewiesen worden, was die topische, lokale Anwendung sehr interessant macht.

Wie wäre es, wenn du deine CBD Yoga Praxis mit einer kurzen CBD Öl Eigenmassage abschließt? Träufele dafür einige Tropfen deines CBD Öls in die Handinnenflächen und verreibe sie großzügig auf den beanspruchten Muskelpartien oder für eine Fußreflexzonenmassage auf deinen Fußsohlen und dem Fußrücken. Massiere das Öl langsam und mit gleichmäßigen Bewegungen in deine Haut ein. Bleibe auch hier wieder achtsam für den Augenblick. Vielleicht verbindest du ganz automatisch deinen Atem mit deinen massierenden Bewegungen. Nimm dir Zeit für die Massage, bis das Öl vollständig eingezogen ist. Deine Muskulatur und deine Haut werden es dir danken.

Lass es dir gut gehen!

Zum Schluss noch ein Blick über den Tellerrand: Ganja Yoga

Die USA machen es vor: Mit der zunehmenden Legalisierung von Hanf und Cannabisprodukten steigt auch das Angebot an kreativen Joint Ventures. Neben CBD Yoga Sessions kann man unter anderen in Kalifornien, Colorado oder Toronto (Kanada) an sogenannten Ganja Yogastunden teilnehmen. Zu Beginn einer solchen Stunde konsumieren die Teilnehmer kollektiv medizinisches Cannabis, ähnlich wie die Anhänger Shivas in Indien, bevor sie sich ihren physischen Übungen widmen.

Die 2009 von Dee Dussault ins Leben gerufene Ganja Yoga Bewegung findet mittlerweile einen wachsenden Zustrom. Befürworter verweisen auf die allgemein entspannende und spannungsreduzierende Wirkung von Cannabis. Die Verbindung THC im Speziellen soll den Praktizierenden helfen, das Ego zu beruhigen und aus dem Kopf in den Körper zu kommen. Dabei ist Cannabis kein Garant für die Erleuchtung oder eine verbesserte Spiritualität, vielmehr ein wirkungsvolles Hilfsmittel und großartiger Unterstützer auf mentaler und körperlicher Ebene für eine tiefe, praktische Erfahrung.


Du hast Lust auf eine Kooperation?

Du bist Yogalehrer/in und möchtest CBD Yoga anbieten? Du betreibst ein Yoga- oder Massagestudio und möchtest dein Angebot um CBD Produkte erweitern? Wir von ARTBOTANICS feiern die Kombination aus CBD und Yoga und unterstützen dich sehr gerne mit einem tollen Einstiegsangebot.  Schreib uns einfach eine kurze Mail unter hello@artbotanics.com, wir freuen uns von dir zu hören!

 

Quellenangaben:

Johnson, Will (2018), Cannabis in Spiritual Practice – The Ecstasy of Shiva, The Calm of Buddha

Desikachar, T.K.V., Über Freiheit und Meditation - Das Yoga Sutra des Patanjali. Eine Einführung. 


Zu viele neue Begriffe? Wir haben die wichtigsten Stichworte der modernen Cannabis Kultur in unserem ARTBOTANICS Cannabis Glossar für dich zusammengefasst, von A wie Adaptogen bis V wie Vollspektrum Öl.

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