CBD in der Stillzeit

In der heutigen Zeit wird die Notwendigkeit einer intakten Natur immer dringlicher. Gleichzeitig steigt der Wunsch nach Verbindung und natürlichen Heilmitteln - ganz besonders in der sensiblen Phase der Stillzeit eines Neugeborenen.

Der Mix aus Übermüdung, Abgeschlagenheit, Hormonumstellung, Wäschebergen und Zeit Verschiebung pustet einen mitunter schneller aus der rosa Babyblase, als man es sich vorstellen kann. Die Herausforderungen, den Mamas begegnen, sind vielfältig.

Die Herausforderungen der Stillzeit

Studien zufolge leiden bis zu 85 Prozent der Frauen nach einer Geburt unter Stimmungsschwankungen, Schlafmangel, Schmerzen oder Stress.

Eine Geburt ist immer ein magisches Ereignis und zugleich eine unfassbare Kraftanstrengung der Frau, ganz gleich, ob es sich um eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt handelt. Das Wochenbett in den ersten Wochen nach der Geburt sollte heilig und unantastbar sein. Doch die enorme Verantwortung, die das neue Leben mit sich bringt, gepaart mit den eigenen Ansprüchen, können in dieser sensiblen Phase schnell überfordern. Schlafmangel, Schmerzen, Hormonstörungen, Angstzustände und Stress können die körperliche und geistige Gesundheit junger Mütter schädigen und in schlimmen Fällen zu einer Wochenbettdepression führen.

Pharmazeutische Arzneimittel

Der Arzneimittelmarkt bietet eine Vielzahl pharmazeutischer Medikamente zum Einsatz gegen die unterschiedlichsten Symptome. Es gibt Präparate gegen Übelkeit oder Schmerzen, zur Entspannung oder gegen Depressionen. All diese Mittel behandeln in der Regel nur ein Symptom und weisen im kleingedruckten Beipackzettel häufig eine ganze Reihe möglicher Nebenwirkungen auf. Ob die einzelnen Medikamente miteinander kombiniert werden können, um mehrere Beschwerden zu behandeln, ist häufig unklar. Daher ist die Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Risiko / Nutzen Abwägung und in Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.

So ist es nicht verwunderlich, dass junge Mütter nach sanften Alternativen zur Behandlung ihrer Beschwerden und zur Verbesserung ihres allgemeinen Wohlbefindens suchen.

Die Heilpflanze Cannabis

Cannabis ist eine uralte Heilpflanze. Im Laufe der Geschichte hat sie bereits unzähligen Frauen als medizinisches Hilfsmittel gegen die verschiedensten Beschwerden gedient. Von Kopfschmerzen bis zu Menstruationskrämpfen. Im alten Ägypten sollen Frauen Vaginalschmerzen mit Cannabiszäpfchen gelindert haben. Mütter im Europa des 11. Jahrhunderts behandelten angeblich geschwollene und schmerzende Brüste mit einer Mischung aus Cannabis und Lamm Fett. Und Königin Victoria, ehemalige Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und prominenteste Cannabis Anwenderin soll ihre prämenstruellen Beschwerden mit Hanf kuriert haben.

Auch heute noch verwenden viele Frauen Cannabis, um Schmerzen, Stimmungsschwankungen, Ein- und Durchschlafprobleme oder auch PMS Symptome zu lindern. Durch die wieder stärker werdende Aufmerksamkeit, die die Heilpflanze Cannabis und insbesondere ihre chemische Verbindung CBD in jüngster Zeit gewonnen hat, eröffnen sich neue Wege der sanften Behandlung alltäglicher gesundheitlicher Probleme.

CBD Grundlagen

Cannabidiol kurz CBD ist eine chemische Verbindung, die in nennenswerten Mengen ausschließlich in der Cannabis beziehungsweise Hanfpflanze vorkommt. Im Gegensatz zu THC weist CBD keinerlei berauschend psychoaktive Wirkung auf.

Das Molekül kann zu den sogenannten Adaptogenen gezählt werden - biologisch aktiven Pflanzenwirkstoffen, die dem Organismus helfen können, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stress Situationen besser anzupassen und so das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. CBD interagiert als pflanzliches Cannabinoid mit unserem körpereigenen Cannabinoidsystem, einem Teil unseres Nervensystems, welches nach aktuellem Wissensstand maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, indem es unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, unsere Stimmung, unser Herz-Kreislauf-System und unser Immunsystem beeinflusst. CBD soll entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften aufweisen, und insgesamt eine ausgleichende Wirkung auf die verschiedenen Körpersysteme haben.

Noch sind die Forschungen zu Cannabidiol ausbaufähig. Bisherige Ergebnisse und eine Vielzahl anekdotischer Berichte legen jedoch nahe, dass CBD durch seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und seine ausgleichende Wirkung auf die verschiedenen Körpersysteme eine natürliche und wirksame Alternative zu pharmazeutischen Arzneimitteln sein kann, und das laut Weltgesundheitsorganisation ohne negative Nebenwirkungen, Abhängigkeits- oder Missbrauchspotential.

Muttermilch enthält von Natur aus Cannabinoide

Muttermilch ist die ideale Babynahrung. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die ein Neugeborenes für eine gesunde Entwicklung benötigt. Sie sorgt unter anderem für eine gesunde Darmflora, stärkt das Immunsystem und bietet eine optimale Bioverfügbarkeit. Muttermilch passt sich in ihrer Zusammensetzung stets den Bedürfnissen des Stillkindes an, um es in seiner Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Neben einer breiten Nährstoffpalette enthält Muttermilch auch körpereigene Cannabinoide sogenannte Endocannabinoide, die in gleicher Weise mit unserem Endocannabinoidsystem interagieren wie pflanzliche Cannabinoide aus der Hanfpflanze. Dabei wird den Cannabinoiden eine große Bedeutung für die menschliche Entwicklung und allgemeine Gesundheit zugesprochen.

Die in der Muttermilch enthaltenden Endocannabinoide sollen den Saugreflex und das Hungergefühl des Neugeborenen stimulieren. Gestillte Babys zeigen deutliche Symptome eines natürlichen Cannabinoid Konsums, in der Regel sind sie beruhigt und entspannt. Scheinbar sind Cannabinoide der Inhaltsstoff, der die natürliche Muttermilch gegenüber industrieller Flaschennahrung deutlich überlegen macht.

Wie sicher ist die Verwendung von CBD in der Stillzeit?

Bisher gibt es keine aussagekräftigen Studien zur Verwendung von Cannabidiol in der Stillzeit.

Es existieren Studien zum Konsum von THC-haltigem Cannabis, die jedoch nicht repräsentativ sind. Zum einen unterscheiden sich die Ergebnisse je nach kultureller Akzeptanz der Pflanze, zum anderen führt die großflächige Cannabis Kriminalisierung häufig zu falschen Aussagen in Bezug auf das persönliche Konsumverhalten der Studienteilnehmer.

Was wir bisher wissen ist, dass Cannabinoide wie CBD und THC in die Muttermilch übergehen. Metabolisierte Formen der beiden Verbindungen wurden bereits in Milchproben stillender Frauen gefunden. Wie viel Prozent der aufgenommenen Phytocannabinoidverbindungen in die Muttermilch übergehen, und ob die Moleküle in aktiver Form oder nur als Abbaustoffe in die Milch gelangen, ist nicht bekannt. Ungeklärt ist auch, ob die Art der Wirkstoffaufnahme in Form von beispielsweise Ölen, Edibles oder durch Inhalation die Menge der Verbindungen, die in die Muttermilch übergehen, beeinflusst.

Wir fassen zusammen:

  1. CBD scheint durch seine Interaktion mit dem körpereigenen Cannabinoidsystem das Potential zu besitzen unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden zu fördern.
  2. Körpereigene Cannabinoide kommen ganz natürlich in der Muttermilch vor. Diese sogenannten Endocannabinoide erfüllen im Körper die gleichen Aufgaben, wie externe Cannabinoidverbindungen aus der Cannabispflanze.
  3. Die Behandlung von postnatalen Beschwerden wie unter anderem Abgeschlagenheit und Stimmungsschwankungen mit Cannabidiol scheint vielversprechend. Dabei kommt CBD praktisch ohne Nebenwirkungen aus
  4. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Einnahme und Anwendung von CBD Produkten dennoch nicht empfohlen. Das liegt in erster Linie an mangelnden Erfahrungswerten und fehlender Studienlage.
  5. Jede Mutter trifft verantwortungsvolle Entscheidungen für sich selbst und ihre Kinder.

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