CBD in der Schwangerschaft

Mit einem positiven Schwangerschaftstest und der Entscheidung für das neu entstehende Kind gehen Mütter eine enorme Verantwortung ein. Der Schutz des neuen Lebens hat oberste Priorität.

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit, die jedoch nicht selten von verschiedenen Beschwerden begleitet wird. Übelkeit, Krämpfe, Entzündungen, schlaflose Nächte, Stimmungsschwankungen und Zukunftsängste sind nur einige der Symptome, die während einer Schwangerschaft auftreten können. Wie eine Frau ihre Schwangerschaft erlebt, ist nicht vorherzusehen und jede Schwangerschaft verläuft unterschiedlich.

Wir haben uns gefragt: Kann CBD helfen Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern? Und welche Empfehlungen in Bezug auf CBD gibt es für werdende Mütter?

Tabus in der Schwangerschaft

Die Liste der Lebensmittel, auf die Schwangere verzichten sollten ist lang. Zu den Tabus zählen verschiedene Wurst- und Fleischwaren, Käsesorten, rohe Eier und Fisch, sowie einige Gewürze, die als wehenfördernd gelten. Alkohol und Zigaretten sind schädlich für das Ungeborene und die langfristigen Auswirkungen von Koffein auf Kinder sind bisher nicht eindeutig geklärt.

Die Einhaltung dieser offiziellen Verzichtsempfehlungen für die Schwangerschaft stellt für junge Frauen kaum ein Problem dar. Schwieriger wird es allerdings, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht. Selten sind die Mittel an schwangeren Frauen getestet und die Packungsbeilagen geben meist keine klare Empfehlung zur Verwendung in der Schwangerschaft. Von der Kombination mehrerer Medikamente bei Auftreten unterschiedlicher Beschwerden und damit verbundene Neben- und Wechselwirkungen ganz zu Schweigen.

So ist der Wunsch nach natürlichen, sanften und pflanzlichen Alternativen zu pharmazeutischen Arzneimitteln gerade in der Schwangerschaft besonders groß.

Exkurs: Cannabidiol

Dem aus der Hanfpflanze gewonnenen Wirkstoff Cannabidiol kurz CBD werden schmerzstillende, entzündungshemmende und zellschützende Eigenschaften zugesprochen. Anekdotischen Berichten zufolge zeigt CBD unter anderem positive Ergebnisse in der Unterstützung eines erholsamen Schlafs und bei der Linderung von Übelkeit.

Im Gegensatz zu seiner verwandten Verbindung THC weist CBD keinerlei berauschend psychoaktive Wirkung auf. Und Weltgesundheitsorganisation attestierte dem kleinen Molekül bereits 2017 Unbedenklichkeit. Durch die Interaktion mit unserem Endocannabinoidsystem (einem Teil unseres Nervensystems, welches an der Regulierung verschiedenster kognitiver und psychologischer Prozesse beteiligt ist) besitzt CBD das Potential unter anderem unsere Entspannung zu fördern und Schmerzen zu lindern. Durch seine vielseitigen Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten – praktisch ohne negative Nebenwirkungen – scheint CBD auf den ersten Blick nahezu prädestiniert zur Anwendung in der Schwangerschaft.

Studienlage zu CBD in der Schwangerschaft

Bisher gibt es keine aussagekräftigen Studien zur Anwendung von Cannabidiol in der Schwangerschaft. Es existieren weder Langzeitstudien noch repräsentative Erhebungen. Die hohe Variabilität von CBD Produkten, die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, sowie die individuell unterschiedliche Dosierung machen es schwierig, Ergebnisse miteinander zu vergleichen und entsprechende Empfehlungen auszusprechen.

Bis wir stichhaltige Studien zur Verwendung von CBD in der Schwangerschaft haben, kann es mitunter noch Jahrzehnte dauern. Die offizielle Empfehlung lautet daher, CBD Produkte in der Schwangerschaft nicht zu verwenden.

Was wissen wir bisher über die Sicherheit von CBD in der Schwangerschaft?

Wie bereits erwähnt, kann diese Frage aufgrund der mangelnden Studienlage nicht klar beantwortet werden. Es existieren schlichtweg keine Studien, die hinreichende Ergebnisse über die Unbedenklichkeit in der Schwangerschaft von CBD liefern können.

Allerdings gibt es zahlreiche anekdotische Berichte von Frauen, die sich für eine alternative Behandlung ihrer Schwangerschaftsbeschwerden mit CBD entschieden haben, und CBD Produkte sowohl während ihrer Schwangerschaft als auch in der Stillzeit in ihre tägliche Wellnessroutine integriert haben. Die Frauen berichten von vergleichsweise unbeschwerten Schwangerschaften ohne übermäßige Übelkeit, Heißhungerattacken oder hormonbedingten Stimmungsschwankungen.

Cannabinoide wie CBD sind natürlich vorkommende Stoffe, die uns Menschen schon seit Jahrhunderten begleiten und unterstützen. Bisher ist kein Fall bekannt, in dem CBD eine schädliche Wirkung gezeigt hat. Letztendlich liegt die Entscheidung CBD in der Schwangerschaft zu verwenden im Ermessen der werdenden Mutter.

Bei Unsicherheiten empfehlen wir jedoch unbedingt das Einholen von professionellem, ärztlichem Rat, insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit.


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